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TSOverlay

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TSOverlay blendet die Namen der Sprecher im Teamspeak in eine beliebige OpenGL-Anwendung ein. Sowohl Position als auch Schriftfarbe und Schriftart sind frei konfigurierbar. Auf Wunsch werden zusätzlich der aktuelle Channelname sowie die Namen der Spieler, die den aktuellen Channel gerade betreten oder verlassen, angezeigt.

Frontend

Ausgabe in glxgears

Ausgabe in Warcraft III

Sprache: englisch
Betriebssystem: Linux
Version: 1.01 vom 24.08.2008 (Changelog anschauen)
Lizenz: GPLv3

Entstehung

Als ehemaliger Windows-Spieler nutzte ich das Tool TeamSpeak Overlay, das genau die gleiche Funktion hat wie TSOverlay, allerdings nur auf Windows läuft. Auf meiner Suche nach einem Linux-Pendant stieß ich auf ts2osd. Dieses nutzt Xlib-Funktionen, um ein durchsichtiges Fenster mit den Sprechernamen anzuzeigen. Ts2osd ist allerdings recht instabil, es verbraucht viel Prozessorlast, lässt manchmal die gesamte OpenGL-Anwendung flackern und wird auch nicht weiterentwickelt.

Und so entschied ich mich, mir mein eigenes Overlay-Programm zu schreiben. Die ersten Versuche, ebenfalls per xosd oder direktem Zeichnen in die OpenGL-Anwendung waren leider wenig erfolgreich. Doch dann stolperte ich über das Mumble-Projekt und holte mir dort einige interessante Anregungen.

Funktionsweise

TSOverlay besteht aus einer Bibliothek und einer grafischen Konfigurations-Oberfläche.
Die Bibliothek fängt einige Aufrufe des OpenGL-Programms ab und modifiziert diese ein wenig, bevor sie ausgeführt werden. Dieses Verfahren nennt man DLL Injection. So werden etwa im Aufruf, das nächste Bild anzuzeigen, die Sprechernamen von Teamspeak eingefügt.

Hinweis

Startet man seine OpenGL-Anwendungen mittels wine, sollte es im Prinzip keine Probleme mit Anti-Cheat-Programmen (z.B. Warden bei World of Warcraft) geben, da diese Programme nur den Speicher im "emulierten" Windows untersuchen können.

Dennoch gilt:
Die Benutzung von TSOverlay geschieht auf eigenes Risiko! Für weitere Details siehe GPLv3.

Kommentare

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Download

TSOverlay.tar.gz (226 kB)

Installation

Vorbereitungen

Um kompiliert und ausgeführt werden zu können, benötigt TSOverlay die folgenden Pakete: In debian-basierten Systemen installiert man diese beispielsweise mit

# sudo apt-get install make gcc g++ libqt4-dev libqt4-core

TSOverlay kompilieren

Zunächst die Archivdatei entpacken. Danach ins Unterverzeichnis "src/" wechseln und dort

# make
# sudo make install

eingeben.

TSOverlay benutzen

Die OpenGL-Anwendung (hier im Beispiel glxgears) starten und die TSOverlay-Bibliothek dazulinken

# LD_PRELOAD=libtsoverlay.so glxgears

Das Frontend starten

# tsoverlay

Wrapper-Skript

Idealerweise wird die entsprechende Anwendung mittels eines Wrapper-Scripts gestartet. Im Projektverzeichnis befindet sich ein Beispielskript namens "glxgears.sh".

bekannte Probleme

Stand: 15.02.2009
© Ronny Scholz