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Mallorca aus dem All

Semesterferien! Und wo kann man die besser verbringen als im sonnigen Süden? Richtig, nirgendwo! Also starteten Daven, Karsten und ich einen weiteren Trip in die Balearen. Da wir Ibiza ja schon kannten wollten wir nun der größten der 4 Inseln einen Besuch abstatten: Mallorca.
Ursprünglich war eigentlich Gran Canaria geplant. Da wir uns allerdings ziemlich kurzfristig entschlossen hatten gab es nur noch Hinflüge in die Kanaren, aber keine Rückflüge mehr. Grandios, wie die Fluggesellschaften das mal wieder hinbekommen haben.


Karsten

Untergebracht waren wir in einem Hotel in S'Arenal, also mitten im Zentrum des deutschen Massentourismus. Genau richtig für uns :)
Auf dem Bild sieht man einen Teil des Hotelzimmers, Karstens Himmelbett. Interessant war, dass es nicht 1 Einzel- und 1 Doppelbett gab. Jeder hatte ein Bett für sich alleine! Das Poster da an der Wand hing natürlich nicht von Anfang an dort, aber dazu später mehr.


Hotelzimmer mit Inselblick

Und so sah der Blick aus unserem Fenster aus. Links und rechts Beton, und gradeaus übrigens auch. Das war aber nicht weiter schlimm, denn im Hotel waren wir sowieso kaum. So selten, dass wir nichtmal die Zeit fanden unsere Sachen in den Schrank zu räumen. Was hätte wohl Mutti gesagt?


Blick nach unten

Und so sieht das aus, wenn man sich mal aus dem Fenster beugt und nach unten schaut. Auch nicht viel besser. Unterhalb der äußeren Fensterbretter war jeweils so ein weißes Gestänge zum Wäsche aufhängen angebracht. Da wir ja keinen Balkon hatten war das ganz praktisch um die Badesachen zu trocken oder die Diskoklamotten zu enträuchern.
Wie man auch sehen kann wohnten wir dort im 7. Stock. Also doch schon Wohnen mit Niveau. Und es gab sogar 2 Fahrstühle.


endlich baden

Die erste Amtshandlung in einem Badeurlaub ist natürlich baden zu gehen. Da hatten wir es ganz gut getroffen, denn der Strand war nur eine halbe Minute vom Hotel entfernt. Auf dem Foto seht ihr mich und im Hintergrund wieder Karsten.


Blick über die Hotelburgen

An unserem Strand war nicht so viel los, denn wir befanden uns an Ballermann 0. Ballermann (span. Balneario) bedeutet so viel wie Strandabschnitt. Das Foto zeigt den Blick auf den bekannteren Abschnitt "Ballermann 6", wo schon etwas mehr die Post abgeht. Wie man sieht ist der aber ein gutes Stück entfernt, von uns aus etwa eine dreiviertel Stunde Fußmarsch.


Dave McCool

Und als wir da so unsere ersten 10 Minuten am Strand lagen kam doch direkt eine Promoterin vorbei. Sie erzählte uns dass es in den vergangenen Wochen richtig bombiges Wetter gab. Na toll, dachten wir uns. Außerdem wäre dies jetzt schon langsam die Zeit, in der nicht mehr die Sonnenanbeter vorherrschen, sondern Familien und Kegelclubs, was wir später auch am eigenen Leib erfahren sollten.
Auf jeden Fall hat diese Promoterin, eine Studentin aus Österreich, uns Tickets für das Pacha angeboten. Da wir ja grad erst auf Mallorca eingetroffen waren und überhaupt noch keine Pläne für die Woche hatten kam uns das sehr gelegen.


Nachtwanderung

Aber am ersten Abend wollten wir etwas die Umgebung erkunden. Das ganze Nachtleben in S'Arenal spielt sich eigentlich auf und an der Strandpromenade ab. Von Ballermann 0 (da waren wir) bis etwa Ballermann 5 gibt es nichts weiter Außergewöhnliches. Fressbuden, Hotels und Souveniershops eben. Aber dann geht es so langsam los mit der Partymeile, es kommen die ersten Diskotheken, Nachtklubs und auch größere Restaurants mit Außenterasse.


Don Quixote

Hier sieht man mal so ein Restaurant, das "Don Quixote". Eigentlich ist da jeden Abend etwas los, meist jedoch Karaoke. Wie man sieht ist das Publikum schon etwas gesetzter, Kegelklubs halt ;)
Da wir auch keine großen Karaokefreunde sind haben wir uns dort nie lange aufgehalten. Allerdings zeigt diese Kneipe sehr schön das Mallorca-Feeling in S'Arenal: man kann sich einfach irgendwo an die Strandpromenade setzen und dazu die Musik der gegenüberliegenden Kneipen hören.


Megapark

Auf diesem Bild seht ihr den "Megapark", eine jener Event-Kneipen die des Öfteren in diesen Mallorca-Reportagen auftauchen. Hier treffen sich immer viele Leute um die Bundesliga zu schauen oder was sonst grad so an Fußball gespielt wird. Der Megapark hat dafür im Inneren mehrere Großbildfernseher und an der Außenfassade diese riesige LED-Anzeige.
Wenn grad kein Fußball kommt wird drinnen trotzdem ordentlich Bier ausgeschenkt. Ob das nun an den Gogos oder dieser Mitmach-Gutelaune-Musik liegt mag ich jetzt nicht beurteilen.
Wir waren auch öfter hier zum Fußball schauen oder um irgendwelche Bratwurstgutscheine einzulösen.


Sonne satt

Den zweiten Tag waren wir natürlich wieder am Strand anzutreffen. Das war auch ganz gut so, denn in den kommenden Tagen sollte das Wetter etwas bewölkter und teilweise auch regnerischer werden.


Flugwerbung

Auch auf Mallorca wird man vor Party-Werbung nicht verschont, allerdings ist das nicht vergleichbar mit dem irren Aufwand den sich die Clubs auf Ibiza machen. Das Flugzeug auf dem Foto hat ein paar Mal seine Runden gedreht und dann verschwand es auch schon wieder.


Pacha Logo

Und schon kam die Nacht heran in der wir unsere Pacha-Tickets einlösen konnten. Die Anreise war ziemlich gut gelöst, denn vom Megapark aus fuhren Shuttlebusse direkt bis nach Palma zum Eingang der Diskothek. Das Pacha selbst besteht aus mehreren VIP-Bereichen, vielen Bars und einem großen Außenbereich. Dadurch dass das Publikum quasi ausgewählt wird ist die Party auch recht exklusiv. Da uns die Musik allerdings irgendwann auf die Nerven ging sind wir schon so gegen 4 Uhr wieder zurück ins Hotel gefahren.


relax

Und wieder mal der Strand ;-)


Strandutensilien

Und weil es am Strand ja sehr heiß ist kommt man manchmal auf lustige Ideen, zum Beispiel alles zu fotografieren was vor das Objektiv kommt.


Bamboocha!

Obwohl dieses Bild ja noch nen feschen Style hat.


Grinse-Uschi


Riu Palace

Der Dave kannte irgendeine Komilitonin, die zur gleichen Zeit ebenfalls in S'Arenal Urlaub machte. Also trafen wir uns abends einfach mal und gingen anschließend ins Riu Palace. Auf dem Bild seht ihr sie (mitte rechts) und ihre Freundin (rechts).


party people

Leider wohnten die Mädels irgendwo außerhalb in einem einsamen Hotel und mussten schon recht zeitig wieder aufbrechen. Dabei haben sie doch die Hauptattraktion des Abends verpasst!


Herr im Haus

Mickie Krause!
Mickie ist sozusagen Resident im Riu Palace, denn er tritt dort jede Woche auf. Und der Mickie hat das volle Programm durchgezogen: "Zehn nackte Friseusen", "Du bist zu blöd um ausm Busch zu winken" usw.


immer noch im Riu

Die Bude war voll, die Stimmung riesig. Das lag aber nicht zuletzt daran, dass die ganze Nacht alle Getränke umsonst waren. Im Riu Palace war das allgemein üblich, am Eingang bezahlt man 20 Euro und kann dann trinken soviel man will.


Mitmachzwang

Und wenn man dann schon mehrere Bier intus hat lässt man sich auch leichter dazu hinreißen mitzumachen und die Musik toll zu finden. Wobei die Musik ja teilweise echt toll ist ;-)
Auf jeden Fall hab ich nachher von Karsten und Dave ein Lob bekommen wie ich das ganze ohne einen Tropfen Alkohol ausgehalten habe.


Dave

Hier seht ihr mal wieder den Dave der natürlich auch ordentlich mitgefeiert hat.


volles Haus

Jetzt darf man aber nicht denken dass die ganze Zeit nur diese hohle Partymusik gespielt wurde, denn außer der halben Stunde die Mickie Krause im Riu war kam ganz normale Diskomusik. Und ab und zu gabs auch ein paar Showelemente wie Girlstrip, Girstrip oder ... ähm ... Girlstrip.


Nachtleben

Vom Rückweg zum Hotel gibt es noch eine sehr lustige Geschichte zu erzählen. Wie wir da so auf der Straße entlanglaufen stehen 2 Typen am Straßenrand, einer links und einer rechts. Der Linke fängt plötzlich an, mit dieser "Von den blauen Bergen kommen wir"-Melodie ein Lied zu singen:
"Ficki ficki lutschi lutschi blasi blasi"
"ficki ficki lutschi lutschi blasi blasi"
...

Die 2. Strophe hat dann sein Kumpel von der anderen Straßenseite übernommen. Und der Dave hat einfach mal mit eingestimmt. Darauf der Typ von der rechten Straßenseite: "Endlich mal Deutsche mit Kultur". Wir konnten bis zum Hotel nicht aufhören zu lachen ;)


Karsten macht Hauswirtschaft

Außerdem bekommt man vom Riu und deren 2 Partnerdiskotheken am Eingang jede Menge Goodies geschenkt, die aber alle nicht der Rede wert sind. Dazu gehören beispielsweise eine Taschenlampe, T-Shirts und Rucksäcke. Das Problem daran war dass irgendwelche Werbesprüche alle diese Dinge total alltagsuntauglich machten. Hier versucht Karsten gerade mit einer Nagelschere einen Sticker von einem Rucksack zu entfernen.


Vernasch mich!

Das ist auch ein guter Zeitpunkt um nochmal auf die Poster in unserem Hotelzimmer zurückzukommen. Ursprünglich hingen da irgendwelche langweiligen Bilder. Dave hatte vom Flug noch eine FHM dabei und die Poster sahen noch ganz frisch aus. Deswegen haben haben Dave und ich über unsere Wand diesen Burger gehängt, damit Karsten beim Einschlafen süße Träume hat.


Vernasch mich auch!

Über Karstens Bett hingen wir dieses Poster. Wieso sollten wir auch nen Hamburger anstarren :P


Sicherung

Im Hotelzimmer muss man den Schlüsselanhänger in diesen Schlitz in der Wand stecken, sonst gibt es keinen Strom.


Irgend ein Berg ...

Mallorca hat ja nicht nur einen Ruf als Partyinsel, sondern ist auch bekannt für schöne Landschaften. Deswegen haben wir uns für 1 Tag einfach mal ein Auto ausgeliehenn und sind über die Insel gedüst. Wir hatten eigentlich kein wirkliches Ziel, sondern sind erstmal nur grob nach Norden gefahren. Irgendwie sind wir dann nach Valldemossa gekommen, dessen großer Parkplatz uns direkt zum Grübeln veranlasste. "Dann muss es ja hier irgendeine besondere Attraktion geben", dachten wir so bei uns und hielten an.


Papparazo

Tatsächlich waren hier in diesem abgelegenen Bergdorf recht viele Touristen unterwegs, nur wussten wir nicht warum. Ok es gab eine große Kirche, aber das war bestimmt nicht der Grund.


I'm walking ...

Deswegen spazierten wir einfach ein wenig herum und erkundeten das Dorf auf eigene Faust.


romantisches Bergdorf

Wir stießen dann schnell auf die Hauptstraße und den angrenzenden Marktplatz. Auch hier wieder alles voller Touristen die scheinbar wirr in der Gegend herumlaufen. Wie ich später herausgefunden habe hat in Valldemossa einst der Komponist Frédéric Chopin gewohnt.


Grinsebacke

Dieses Bild zeigt sehr eindrucksvoll die interessante Elektroverdrahtung der Häuser. Aber die Spanier nehmens da halt nicht so genau.


Reiseleiterin

Der Anblick dieser jungen Dame hatte uns sehr zum Lachen gebracht. Normalerweise haben Stadtführer doch immer lustige Mützen oder irgendeinen bunten Stock damit sich die Herde wiederfindet. Diese Stadtführerin hält allerdings einen total demontierten Schirm in der Hand. Und dann noch dieser rosa Griff, köstlich!


begrünte Straßen

Aber irgendwann haben wir dann doch auf unserer Sightseeing-Tour was tolles gefunden. Den alten Dorfkern mit solchen hübsch dekorierten Straßenschluchten. So etwas hatten wir noch nie zuvor gesehen.


ein Reich für Töpfer

Da waren überall kleine Tongefäße in die Hauswände eingearbeitet, und in jedem dieser Gefäße steckte eine kleine Planze drin. Das ergab auf die gesamte Straßenlänge ein sehr imposantes Bild.


kleine Dorfkapelle

Mitten unter diesen Häusern gab es sogar eine kleine Kapelle. Die war von außen ziemlich unscheinbar weil der Eingang wie ein normaler Hauseingang aussieht. Da die Tür allerdings offen stand riskierten wir einen Blick hinein.
Catalina Thomás wurde in Valldemossa geboren und war die einzige Heilige der Insel.


spanische Gemütlichkeit

Auf jeden Fall schienen hier die Uhren etwas langsamer zu ticken. Dieser Mann da auf dem Foto ging ganz gemütlich über die Straße, scheinbar ohne den ganzen Trouble um ihn herum wahrzunehmen.


Weinberg

Und weiter ging die wilde Fahrt, vorbei an kleinen Bergdörfern und auch solchen Weinbergen.


Weinberg Reloaded

Auf diesem Bild sieht man die gleiche Location, aber von der anderen Seite.


Fotomodel

Wenn man so lange Auto fährt kommt schon mal schnell Langeweile bei den Beifahrern auf. Wie gut, dass wir 2 Kameras dabei hatten um dem vorzubeugen. Das nebenstehende Bild ist übrigens während der Fahrt entstanden.


walk the line

Außerdem waren wir ja zum Urlaub hier und nicht zum Autofahren. Also legten wir erst einmal 'ne Pause ein.


Westküste

...


typische Bergstraße

In der Regel sind die Straßen durchs Gebirge komplett leer wie hier auf dem Bild zu sehen ist. Das verleitet dann sehr schnell dazu schneller zu fahren als man eigentlich dürfte. Wie wir mit Erschrecken feststellen mussten kann das aber auch nach hinten losgehen. Denn wir hatten das Glück dass hinter einer Kurve plötzlich eine Bergziege stand. Das war ne recht knappe Sache, aber damit war der Bremsentest auch erledigt.


Schorsch

Hier sieht man auch mal unser Auto in der Großaufnahme. Ein 3-türiger Peugeot.


Gebirgs-WC

...


Krämerladen

Mitten im Nirgendwo stießen wir dann auf diesen Imbiss-Laden. Weil wir wieder mal keinen Plan hatten was der hier zu suchen hatte hielten wir an und schauten uns etwas um.


Karsten, Ron

Und tatsächlich - der Imbiß gehörte zu einem Aussichtspunkt. Allerdings waren da nur langweilige Steine und Klippen zu sehen. Aber ein Foto muss sein :-)


Momentaufnahme

Wieder ging es weiter mit atemberaubender Geschwindigkeit, immer an der Westküste Mallorcas entlang.


Yachthafen

Durch die nächste größere Stadt sind wir nur durchgefahren. Es war schon etwas spät geworden und wir wollten noch bis an die Nordspitze der Insel fahren. Das hatten wir uns mittlerweile unterwegs überlegt, losgefahren sind wir ohne konkretes Ziel.


Verkehrsleit-Fachangestellter

Diese Situation mit dem Bauarbeiter fand ich irgendwie ganz lustig. In Deutschland wird bei Baustellen grundsätzlich ne Ampel hingestellt, während hier in Spanien noch Wert auf echte Handarbeit gelegt wird.


Aussichtspunkt

Schließlich waren wir fast am Ziel. Als wir uns bereits nördlich von Alcúdia befanden entdeckten wir noch diesen schönen Aussichtspunkt. Von hier aus kann man sowohl aufs offene Meer hinaus schauen als auch weit in die Insel hinein.


Blick nach Norden

Dieses Foto zeigt den Blick nach Norden, also die Richtung in die wir noch weiterfahren wollten. Anscheinend schien der Turm da oben auf dem Berg ein guter Aussichtspunkt zu sein. Wir beschlossen daher, vor der Weiterfahrt irgendwie noch da hoch zu kommen.


Alcúdia

Das nebenstehende Bild zeigt das südlich gelegene Alcúdia. Dieses Bild finde ich irgendwie absolut gelungen: Links und rechts die kleinen Hügel, die in der Mitte die Sicht auf das Meer und die angrenzende Stadt freigeben.


Dave, Karsten

Von dem Miniparkplatz aus, den man im vorigen Bild erkennen kann, schlängelt sich ein kleiner befestigter Weg direkt bis an den Abgrund der Felsen. Von dort aus kann man schön auf die Brandung herunterschauen.


Felsenklippe

Dieses Foto ist dann direkt von der Brüstung der kleinen Terasse am Ende des Weges entstanden.


noch 'ne Felsenklippe

Ebenso wie dieses :)
Aber das Bild ist ein toller Anlass um etwas über das Wetter zu sagen. Da wir unseren Urlaub Mitte September antraten, hatten wir leider das Pech dass das Wetter schon nicht mehr ganz so toll war. Gerade gegen Ende des Urlaubs war es immer öfter bewölkt, teilweise auch regnerisch. Deswegen hat diese Inselrundfahrt mit dem Auto auch ganz gut gepasst, bei dem Wetter am Stand zu liegen ist eher nicht so sinnvoll.


Abstieg

Und hier sind wir schon wieder auf dem Rückweg zum Auto.


malerische Feslformation

Das nächste Ziel war also dieser Aussichtsturm auf dem Berg. Vielleicht würden wir da eine noch tollere Aussicht genießen können als diejenige, die uns bereits hier unten geboten wurde.


Ausblick

Und hier waren wir auch schon auf dem Weg dorthin. Man sieht hier die Ostseite der Nordspitze Mallorcas. Dieser weiße Fleck mitten im Wald ist ein Hotel. Wie wir auf dem Rückweg feststellten, gibt es da sogar einen öffentlichen Sandstrand.


erwischt

Auch auf dem Weg zum Turm darf natürlich die Blödelei nicht fehlen.


Aussichtsplattform

Oben auf dem Berg angekommen hatten wir dann auch tatsächlich eine malerische Rundumsicht, zum einen nach Süden in die Insel hinein, zum anderen in allen anderen Himmelsrichtungen aufs offene Meer.
Dieses Bild zeigt die Aussichtsplattform, auf der wir uns etwa eine halbe Stunde zuvor noch befanden.


schroffe Küstenlinie

Und noch ein Bild, direkt nach unten fotografiert.


Fassadenklettern

Und dann war da ja noch der Turm. Der war leider nur noch eine Ruine, was uns aber nicht davon abhielt, daran hochzuklettern. Die erste Hälfte muss man an der Außenwand über diese (teilweise unvollständigen) Metallsprossen hinaufsteigen, bis man durch ein Einsteigsloch ins Innere gelangt.


maßgeschneidert

Von da aus gibt es dann wieder Metallsprossen durch die man letztendlich auf die obere Plattform gelangt.


Ron

Wir nutzten die Gelegenheit um ein paar schicke Fotos zu schießen.


Ron, Karsten

Das Bild hier hat noch der Dave gemacht ...


Ron, Karsten, Dave

... aber glücklicherweise kam noch ein Pärchen zu uns auf den Turm geklettert. So haben wir nun auch mal alle 3 auf ein Bild gefunden.


Dave alleine

Hier sieht man im Hintergrund nochmal schön die Stadt Alcúdia.


und nochmal Dave

Irgendwann hatten wir dann alle erdenklichen Fotos da oben gemacht so dass wir zum Abstieg aufbrachen.


Häschen in der Grube

Schnell noch ein paar gestellte Bilder um auch dies der Nachwelt zu erhalten.


Abstieg

Also stieg ich wieder hinab ...


Ausguck

... und machte noch ein Bild von der mittleren Plattform, von der aus man über die Leiter im Inneren nach ganz oben kommt. Hier gab es einige merkwürdige Löcher in der Wand. Vielleicht Schießscharten für Kanonenrohre?


Wer findet den Fehler? Bild 1 ...

Auf jeden Fall bin ich dann nochmal hochgegangen um Dave und Karsten beim Abstieg zu fotografieren. Erst den Dave ...


... Bild 2

... und dann den Karsten. Keine Chance sich vor dem Foto zu drücken ;-)


Unter den Wolken

Schnell auch noch von mir ein Bild geschossen, um dann weiterfahren zu können. Schließlich hatten wir unser Ziel, die Nordspitze der Insel, noch nicht ganz erreicht. Diese war aber nicht mehr wirklich weit weg, etwa 20 Minuten Autofahrt noch.


Rückweg nach Alcúdia

Dort angekommen staunten wir nicht schlecht wieviel los war. Alles voller Autos und keine wirkliche Wendemöglichkeit, da die Straße zu einer Sackgasse wurde. Wir beschlossen daher, direkt wieder umzudrehen und nach Alcúdia zu fahren. Inzwischen stand auch Fahrerwechsel an und ich durfte ans Steuer.


Insektenstrand

Mitten auf dem Rückweg erinnerten wir uns an den Sandstrand, den wir von oben bereits bemerkt hatten. Und wie es der Zufall wollte hatten wir Badezeug dabei. Also schnell noch einen kleinen Abstecher an den Strand gemacht um die wenigen Sonnenstrahlen des Tages einzufangen und zu relaxen. Ein großer Pulk von lästigen, nervigen Fliegen bewog uns allerdings doch recht schnell zur Weiterfahrt.


Alcúdia

Schließlich kamen wir in Alcúdia an und konnten endlich etwas essen. Inzwischen war es schon so 16 Uhr und wir hatten alle riesigen Hunger. Alcúdia an sich ist nichts weiter Besonderes, einfach nur eine Hafenstadt. Von da aus fuhren wir relativ zielstrebig zurück nach S'Areanal. Die Reise ging mehr durchs Zentrum der Insel über Schnellstraßen, aber auch abgelegene Weinberge auf denen richtiges Jeepfeeling wie weiland in den Weinbergen Ungarns aufkam.


Motivatorin

Da wir das Auto erst am nächsten Morgen abgeben mussten hatten wir es quasi die ganze Nacht noch zur Verfügung. Wir beschlossen deshalb, dem BCM im Enländerviertel einen Besuch abzustatten.


Gogo

Das BCM ist eine Großraumdiskothek mit einem sehr pompösen außeren Erscheinungsbild. Große Springbrunnen gehören ebenso zur Außeneinrichtung wie riesige Glasfassaden. Das war auch der Grund dafür dass wir das BCM gar nicht gleich gefunden hatten, da wir es für ein Hotel hielten.


Gogo

Die Musik war nicht so gut, allerdings gab es am Eingang wie üblich jede Menge Goodies zur kostenlosen Mitnahme.


Gogo

Und fürs Auge wurde ja auch etwas geboten.


Palma de Mallorca

An einem besonders regnerischen Tag beschlossen wir, einmal in die Hauptstadt Mallorcas zu fahren: Palma. Da wir das Auto wieder abgegeben hatten musste der Bus herhalten.
Begrünte Gassen, wie etwa die auf dem nebenstehenden Bild, sind typisch für Palma und auch sonst für jede andere mallorcinische Stadt.


ausharren

Bei stärkeren Regengüssen versteckten wir uns immer unter irgendwelchen Vorsprüngen, um nicht nasser zu werden als wir ohnehin schon waren.


sight seeing hunters

Und dann gings wieder weiter. Leider hatten wir (ähnlich wie bei unserer Inselrundfahrt) keine Informationen bezüglich der Sehenswürdigkeiten die wir hätten besichtigen können. Auf der anderen Seite war es Sonntag, und das meiste hatte sowieso geschlossen. Wir schlenderten daher durch das Zentrum und steuerten dann zielstrebig die Attraktionen an, die wir vors Auge bekamen.


Oma-Schirm

Dem Karsten und dem Dave ist es dann irgendwann zu bunt geworden mit dem vielen Regen. Sie kauften sich einfach einen Regenschirm und waren fortan nicht mehr zu trennen ;)


...

Den Hafen wollten wir uns auf jeden Fall auch mal anschauen. Und wie wir so zum Hafen liefen und uns mal umdrehten erblickten wir plötzlich ein interessantes Gebäude, an dem wir wohl nichtsahnend schon vorbeigelaufen waren.


Palmenpromenade

In die andere Richtung geschaut war hinten dann auch schon der Hafen zu erkennen.


Schirm-Shooting

Und hier die 2 Spezis nochmal in der Großaufnahme.


abstrakte Kunst

Wie bereits gesagt ist Palma de Mallorca eine sehr grüne Stadt. Und sehr oft trifft man auf Skulpturen wie diese hier.


...

Interessanterweise trifft man ab und zu auch mal auf (wie ich finde) eher orientalische Architektur mit diesen kleinen Türmchen und vielen Verzierungen.


Karsten, Ron

Endlich darf ich auch mal aufs Bild.


Skulptur

Und wieder eine Skulptur. Also schnell ein Foto geknipst und weitergegangen.


Wehrmauer

In unmittelbarer Nähe des Hafens stießen wir auf diese Befestigungsmauer. Das kleine Türmchen wurde wohl früher aus Ausguck benutzt.


Dave

Zwischendurch hielten wir immer mal an und machten Fotos. Dieses hier finde ich ganz besonders gelungen.


gespenstischer Park

Man sieht auf allen Bildern sehr schön, dass an diesem Tag in Palma kaum etwas los war. Wie gesagt war es Sonntag und es gab immer mal Regenschauer. Die meiste Zeit waren wir die einzigen Touristen auf der Straße. Der Hafen lag eben doch schon etwas außerhalb der Orte, an denen die Reisebusse die Touris auskippen.


verdrehte Welt

Mitten auf einem Parkplatz entdeckten wir diese interessante Skultpur. Sieht aus wie ein Haus, das beim Herunterfallen auf der falschen Seite aufgekommen ist.


Blick über die Hügel

Inzwischen waren wir um die gesamte Wehrmauer herumgelaufen und liefen nun vor zu diesem kleinen Türmchen. Je weiter wir dorthin kamen umso höher befanden wir uns über den Dächern der Stadt und umso weiter konnten wir in die Ferne schauen. Wir entdeckten in den Hügeln am Rande der Stadt dieses kleine Kastell, hatten dann aber keine Lust bis dorthin zu laufen.


Genuß des Ausblicks

Da oben befand sich auch ein Museum, das aber leider geschlosssen hatte weil Sonntag war. *Grml*


Where do I go?

Außerdem waren auf das alte Gemäuer einige Metallstiege aufgesetzt. Insgesamt ergab das einen Wust von Gängen und Aufstiegen, so dass man schon etwas genauer wissen musste wo man eigentlich hin will.


Dächer Palmas

Und wir erblickten wieder die Kathedrale, der wir auch noch einen Besuch abstatten wollten.


Kathedrale

Also nichts wie hin da! Der imposante Eingangsbereich war leider verschlossen, aber am Seiteneingang starten Führungen, sogar am Sonntag! Nur leider war die letzte Führung an diesem Tag bereits unterwegs. Wieder *grml*.


Marktplatz

Was solls, da gingen wir halt weiter. Ebenfalls direkt im Zentrum befindet sich dieser schöne Marktplatz. Und hier gibt es sogar Touristen!


Marktplatz2

Der Marktplatz ist komplett umbaut, und zwar mit dem gleichen Gebäude. Eigentlich ist das also ein Innenhof.


Dave

...


heiter, teils regnerisch

Der Regen hatte gegen Nachmittag etwas nachgelassen. Ab und zu kamen wir zwar noch in einen Schauer, aber manchmal blitzte auch schon die Sonne durch. Eine gute Gelegenheit sich ein Eis zu gönnen.


Bus

Eher zufällig hatten wir sogar den Bus wiedergefunden. Denn der musste uns ja wieder nach Hause bringen. Aber noch war es zu früh.


Es war erst früher Nachmittag und wir hatten einfach noch keine Lust schon wieder zurückzufahren.


...

Zufällig kamen wir an diesem Gebäude vorbei. So eine Fassade gibt es sonst nirgendwo in Palma.



...

Diese Metallbehälter stehen immer mal am Straßenrand. Keine Ahnung wofür die gut sind. Vielleicht eine Art Müllbehälter.

Stand: 15.02.2009
© Ronny Scholz