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Bildergalerie Ibiza '04

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Ibiza - mal ganz topologisch

Im Jahre 2004 flogen Dave, Karsten und ich ins sonnige Spanien nach Ibiza. Flug und Hotel waren gemeinsam gebucht und so konnte auch nichts mehr schief gehen.
Unser Flugzeug landete gegen 18 Uhr in Ibiza Stadt. Mit dem Bus gings dann nach San Antonio auf die andere Seite der Insel. Unterwegs bemerkten wir die Skybeamer des Privilege und des Amnesia, welche uns bereits auf die Partytauglichkeit Ibizas einstimmten.


Westfront unseres Hotels

Unser Hotel "Piscis Park" versetzte uns zunächst einen kleinen Schock, da sein Erscheinungsbild nicht gerade unserer Vorstellung von 3 Sternen entsprach. Aber was soll's, im Hotel waren wir sowieso nur zum schlafen und essen.
Wie Ibiza auch war unser Hotel hauptsächlich von Briten bevölkert, so dass es zum Frühstück (wir hatten Halbpension) überwiegend englische Küche gab. Dies und der Vorsatz, den Tag ausgeschlafen zu beginnen, bewogen uns daher den Schwerpunkt auf das deutlich besser bekömmliche Abendessen zu legen.


Blick auf die Balkontür

Das Zimmer war für 3 Personen etwas klein, es haben gerade so 3 Betten reingepasst. Einen Schrank gab es nicht (das war uns aber auch nicht sooo wichtig, da man sonst die Sachen unnötig hin- und herräumen müsste).

Eine lustige Geschichte ist mir mit der Badtür passiert: Ich hab es irgendwie geschafft, dass sie sich beim rausgehen selber abgeschlossen hat. Nun war die Badtür von innen verschlossen und wir drei waren draußen. Alle Versuche, das Schloss von außen mit Schraubenzieher und Co zu öffnen scheiterten kläglich. Also ab an die Rezeption und den Fall geschildert. Diese versicherte uns, die "Maintenance" werde sich darum kümmern. Die Maintenance bestand aus einer Putzfrau, die aber für diesen Typ von Vorfall hervorragend ausgebildet war. Fingerfertig wurde die verschlossene Tür binnen Sekunden entriegelt: mit einer aufgebogenen Büroklammer!


Balkonblick

Auf diesem Bild seht ihr den Hafen von San Antonio. Es war zwar ein bisschen blöd, dass unser einziger "Meerblick" nur den Hafen abdeckte, allerdings lag der Hafen San Antonios mitten in der Stadt, unser Hotel damit auch.

In der Mitte des Kreisverkehrs befindet sich das "Ei des Magellan", ein großes rundes Steinei mit einem Schiff in der Mitte. Ei und Magellan passen zwar nicht ganz so zusammen, aber wie auch immer.
Die Palmen im Hintergrund sind bereits Teil der Promenade, die sich entlang der langen Küstenlinie San Antonios schlängelt.


der grandiose Pool

Dies ist der wahre Blick von unserem Balkon: der Pool (und ganz am rechten Rand wieder das Ei).

Ich frag mich immer wie sich Leute den ganzen Tag an den Pool legen können wenn das Meer doch nur 50m entfernt ist. Für unser Hotel war der Fall zumindest klar: Es ging nur ums Gesehenwerden (zumindest ließ mich die Freizgigkeit einiger Poolbewohner dies denken).


Ron

Und da bin auch schon ich (mit leichtem Sonnenbrand), beim Lesen vom Dave überrascht.


endlich baden!

Nun, was haben wir eigentlich den lieben langen Tag so gemacht? Im Prinzip hatten wir nen festen Tagesplan: schlafen bis Mittag, dann ab an den Strand und abends mal sehen was so los ist.

Dies sind Dave und Karsten beim Strandplausch.


Blick aufs offene Meer.

Wir ihr vielleicht schon auf der Karte gesehen habt, befindet sich San Antonio in einer großen Bucht, deren Ausgang auf diesem Bild zu sehen ist.
Dieser Blick war einer der Gründe, dass der Strand "Cala Bassa" zu unserem Lieblingsstrand geworden ist.


San Antonio ganz klein.

Dies ist ein Blick vom Strand in Richtung San Antonio.
Unsere Badelaune ließ sich aber trotz der vielen Wolken nicht unterkriegen. Denn heiß war es eigentlich immer (abends 23 Uhr noch 28 C).


Badespaß und lachen

Dieses Bild von Dave bedarf wohl keines Kommentars. Es ist sehr spontan entstanden und überhaut nicht gestellt *Ehrenwort geb*.


Starfoto von Karsten

Karsten bekam ein extra Bild gleicher Güte.


Manumission-Logo

Am Montag besuchten wir die erste Disko: das Priviledge, die nach eigenen Angaben größte Diskothek der Welt. Die Diskos in Ibiza haben jeden Wochentag eine andere Show; das Priviledge zelebriert an Montagen seine legendären Manumission-Parties: Akrobatik, nackte Haut, Feuer, Travestie und harte Housemusik.


beeindruckende Party

Eigentlich war das Priviledge bei uns gar nicht eingeplant. aber wir lagen am Montag nachmittag am Strand und wußten nicht was wir abends so machen sollten, als ein Doppeldecker mit Manumission-Werbebanner seine Kreise über unseren Köpfen drehte.
Allgemein ist der Werbeaufwand der Clubs sehr beeindruckend. In jeder Bar hängen Poster der Parties der aktuellen Woche und an jeder Ecke stehen Leute die Flyer verteilen. Dies und Flugzeuge mit Werbebanner sind nur ein paar Ideen, die sich die Clubs Tag für Tag einfallen lassen.
Dafür sind die Eintrittspreise auch sehr gepfeffert: für Manumission bezahlt man am Eingang über 60€, Getränke (20cl) gibts für 10€. Allerdings finde ich dass die Eintrittspreise noch moderat sind im Vergleich dazu, was man geboten bekommt. Darber hinaus gibt es Wege, preiswerter an die Karten zu kommen.


chilling@Cafe del Mar

In San Antonio befindet sich unter anderem das Cafe del Mar. Dieses ist vor allem für seine dort gespielte ChillOut-Musik berüchtigt: der typische Cafe-del-Mar-Sound ist bereits weit ber die Grenzen Ibizas bekannt.


Abenddämmerung

Jeden Abend strömen hunderte von Menschen an die Küste vorm Cafe um die malerischen Sonnenuntergänge zu beobachten und bei der chilligen Musik den pefekten Moment zu genießen.


das Cafe Mambo

Direkt neben dem Cafe del Mar befindet sich das Cafe Mambo, welches mitgezogen hat und nun auch eigene ChillOut-Compilations herausbringt.
An der Seite sieht man die Werbung des Space, einem der 7 Großraumclubs Ibizas. Das Space öffnet seine Türen allerdings erst früh um 6 Uhr und dient damit als Auffanglager für alle Tanzwütigen, die den Abend noch nicht beenden wollen :)


Super Drei

Wir haben uns diese Location natürlich auch nicht entgehen lassen.


Dave, Ron, Karschti

Nochmal ne wahnige Nahaufnahme von uns.


double grins

Verdammt, waren wir diesen Abend fröhlich!


das Es Paradis

Natürlich gibt es auch in San Antonio brauchbare Diskotheken und natürlich haben wir uns auch diese nicht entgehen lassen. Deshalb statteten wir Dienstag Nacht (na gut es war schon Mittwoch früh) dem Es Paradis einen Besuch ab. Allgemein lässt sich sagen, dass in den Diskotheken vor 2 Uhr nicht allzu viel los ist. Die Zeit bis dahin vertrieben wir uns in Bars und Kneipen oder bei ner lockeren Skatrunde im Hotel.


Loona und Dj Sammy

Für meinen Geschmack passt die barocke Inneneinrichtung des Es Paradis nicht ganz zu Techno und Co. Aber dafür sollte später Dj Sammy auflegen, und das tröstete gewaltig :)
Auch Loona war dabei und sorgte mit einer halbstündigen Live-Performance für mächtig Stimmung.


Warten auf den Bus

Mit dem Linienbus lassen sich alle wichtigen Orte wie die beiden großen Städte und die Strände gut erreichen. Anders als in Deutschland kostet hier eine Busfahrt immer den gleichen Preis, egal wie weit man mit der Linie fährt.


Fahrt zum Strand

Da man Mietautos in Spanien erst mit 21 Jahren bekommt und wir damals alle noch unter 21 waren, war der Bus die einzige Möglichkeit, die Insel zu erkunden.


Blick auf die Cala Tarida

Ein weiterer interessanter Strand ist die Cala Tarida. Dieser Strand liegt in einer kleinen Bucht, so dass hier ab und zu schonmal ein paar größere Wellen kommen. Das soll allerdings nicht heißen dass die Wellen wirklich groß waren. Anscheinend hatten wir in unserer Urlaubswoche ne allgemeine Flaute erwischt.


Sonnenunergang am Strand

Die Sonne schien, wenn sie mal nicht von den wenigen Wolken verdeckt wurde, eigentlich immer ziemlich stark. Dafür wurden wir beim Baden mit hinreißenden Sonnenuntergängen verwöhnt.


Cream Closing@Amnesia

Am Donnerstag besuchten wir den 3. Club, das Amnesia im Herzen Ibizas nahe San Rafael. Hier sollte heute die Closing Party (also die letzte dieser Art in der Saison) von Cream stattfinden. Und die war richtig angesagt: Tiesto und Paul van Dyk heizten der dicht gedrängten Masse ordentlich ein.


endlich mal ein ungestelltes Bild

Ich hab mich zum Glück auf ein Podest retten können, aber Dave und Karsten waren weiterhin akutem Bewegungsstillstand ausgesetzt.


Kneipenmeile in der Hauptstadt

Es wurde bereits Freitag, der letzte Tag vor unserer Abreise. Die letzte Möglichkeit, ein wenig durch die Hauptstadt zu schlendern und zu shoppen.


Karsten, ich

Obwohl in Ibiza Stadt jede Menge Touris unterwegs sind, stehen alle paar Meter Leute auf der Straße, die händeringend darum bitten sich in deren Kneipe zu setzen und einen Drink zu nehmen. Teilweise entstehen dabei sehr interessante Dialoge, wie:
"Woher kommt ihr?"
- "Aus Deutschland"
"Ah, München"
- "ne, Dresden"
"Ah, München"
...


ich, Dave

Ein "mündliches Versprechen" auf ein Gratisgetränk bewog uns dann doch, uns niederzulassen und unseren wer-findet-als-erstes-ein-günstiges-Ibiza-TShirt-Contest zu beenden.


auf der Kaimauer

Der Stadtkern ist nicht weiter groß und man hat schnell alle relevanten Gebiete abgelaufen. <ironie>Vielleicht hätten wir aber auch einfach früher hinfahren und uns mehr mit den kulturellen Höhepunkten befassen sollen.</ironie>


Dave, schön knusprig gebrutzelt

Das war also mein / unser Ibizaurlaub, einer der schönsten Urlaube die ich bisher erlebt habe. Am liebsten hätte ich noch eine Woche drangehängt, da es noch jede Menge zu entdecken und zu feiern gegeben hätte.
Auch wenn man, so wie wir, außerhalb der Saison hinfährt ist Ibiza auf jeden Fall eine Reise wert.

Stand: 15.02.2009
© Ronny Scholz